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4 Fiber, Zellgewebe,

seines Leims zerreiblich geworden, erhaltseine vorige Starke wieder, sobald man ihm die Gallert zurück giebt. Der ganze Stoff der einfacher« Thiere besteht blos au6 solchem Leim z ).

§. 5. Daß dieser Leim ans Wasser und einem durch das thierifthe Leben beygemischten Oehle bestehe, beweiset gleich­falls die chemische Zerlegung der Knochen, der Haare, fer­ner die Gallerte der Knochen, des Elfenbeins, und dev Hörner, die Beschaffenheit der Nahrungsmittel u. f. w. Kein anderer Leim bindet thierifthe Theile fester aneinander, wie man aus der Hausenblase, dem Tischerleim, (Vogel- len«, und selbst dem Schleim) stehet, c)

§. 6. Aus Erdtheilchen,die der Lange nach Zusammen­hängen, und mit einander durch den dazwischen befindli­chen und bindenden Leim vereinigt sind, entsteht die erste einfa che Faser , die man sich eher denken, als sinnlich vorstellen kann.

§. 7. Mit den Fibern aber, welche unser Auge als die ersten (als die Stammfasern) entdeckt, verhalt es sich fol­gendermaßen. Die erste Art von Fibern ist linienartig; ihre Länge übersteigt bey weitem ihre Breite, und die Ele- mentartheilchen befinden sich in grader Linie, gemeinhin, sogar mit den Nächstliegenden parallel. Solche Fibern fin­den

2) Die zärtesten Embryonen und die weichen Pflänzchen, scheinen, jene in ihren Eycrchcn, diese in ihren Sacmrettbiättern gehüllt,ein bloßer Leim zuftyn, weil eine grö­ßere Menge von Erde hinzu kom- men nmß, um ihnen eine solche Festigkeit zu geben, - sie dieep

foderliche Gestalt ihrer Theile er­langen können. Bey den Polypen und Jnfusionsthierchen sind Zwi- schcngrade ganz offenbar.

c) Die thierifthe Erde ist eine zu­sammengesetzte aus Kalkerde und Phvsphvrsäure. M.