Membranen und Fett. , 3
§. a. Di-e Bildung dcr festen Tbcile in Threren und
Gewachsen kömmt darin überein, daß ihre Elemente, so weit sie das Vergrößerungsglas erreicht, als Fibern, (Zasern, Fasern) als Blätter, oder als eine unorganische (untÄfic^O Masse erscheinen. .
§. 3. Die Fiber überhaupt stellt im ganzen mehren- theils eine Linie von unbeträchtlicher Breite, oder vielmehr einen dünnen Cylinder vor. Daß ihre dauerhaftem Theile erdigt sind, lehrt das Verbrennen, und eine langanhaltende Faulung.
§. 4. Die erdigten Theilchen erhalten ihre Verbindung und daö Vermögen zusammen zu hangen, nicht von sich ( selbst; sondern von dem dazwischenliegenden Leim; das beweist der Zte h. und ein leichter Versuch, da ein ausgebranntes, noch zusammenhängendes Haar einige Festigkeit wieder bekömmt, wenn e6 in Wasser, (Gallert) oder Oehl getaucht wird. Zieht man aus Elfenbein und Knochen die Gallerte, ^o wird der Ueberrest zerreiblich. Etwas ähnliches erfolgt durch die Länge der Zeit, sie verändert die Knochen wieder zu einer wahren Erde, welche das Wasser gierig u.nd lechzend einsaugt. Eilt Thierknochen, der durch Ausziehung
A 2 v seines
Luft. Genau genommen, läßt sich freylrch kein bindender Leim ohne ein erdhaftes Principium, und se lbst Luft ,- denken. Hieraus werden nachmals, mit Hülfe der Stammfiberchen, Blättchen,Häutchen, Gefäßchen, und einer unorganischen Masse, die ersten Werkzeuge des Körpers, und aus die- sen wieder, nach der mannigfaltigen Mischung der Elemente, und dem Zutritt anderer Theile, Kno
chen, Muskeln, Gefäße, Häute, Eingeweide, Bedeckungen, Gliedmaßen, und der ganze Körper gebildet, f) &
f) Diese Note gehört zum folgenden Paragraph. Sg.
l>) Nlich dänkt, derLlusdruck: unförmliche NraH^wäre hier passender, indeprHmr auf Bildung Rückstch>MvmmeXwird. Ni.