VI i Vorrede,
das mit diesen deutlich versehene Wesen ein \ Thier sei; so bald es die Empfindung gewiß in sich und die Bewegung aus sich selbst hat. Natürliche Verrichtungen heißen die drit- ? ten darum , weil sie der Natur des Menschen so angemessen sind/ daß er ohne ihnen gar nicht seyn kann / oder seine Natur gänzlich zu Grunde ge- hen müßte; sie bestehn in dem Genuß von Spei- sen, Verdauung derselben , Aufnahme des zur Erhaltung seines Körpers Nothwendigen und Wegschaffung des Unnützen. Endlich ist die Absicht des Urhebers nicht nur Erhaltung eines/ oder einer Menge jetzt lebender Menschen; sondern des Ganzen; daher mußte der Mensch mit Verrichtungen begabt werden, die dahin abzwecken. Das männliche sowol, als das weibliche Geschlecht/ ?
in ihren besonder» dahin abzweckenden Verrichtung '
gen, müssen, wie der Erfolg ihrer gemeinschaft- I lichen Wirkungen zu Hcrvorbringung des neuen -
Menschen/ den Vorwurf des Physiologen aus- !
machen; j