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srcffmit den Blutgefäßen, besonders mit den Arterien, zusammengeheftet, in die Muskeln.

Außer den Sinnorganen, wohin auch die Haut gehört, und den Zeugungstheilen, haben die Muskeln die reichlichsten Nerven.

Die Beschreibung der Nerven, die einzelnen Mus» keln zugehören, findet sich in der Nervenlehre *.

§.

Den Zellstoff, die Arterien, die Venen, die Saug- adern und die Nerven, haben die Muskeln mit andern Theilendes menschlichen Körpers gemein, die Fasern aber, welche nach Absonderung dieser fünf Dinge übrig bleiben, machen ihr eigentliches Wesen aus.

§. 12 .

Im Queerdurchschnilte sehen die gröbern Bündek vorn Fleischfasern eckig aus, und sind mit einer häuti­gen Scheide umzogen, die desto feiner ist, je kleiner die Bündel selbst erscheinen 5 6 .

§. * 3 *

In den meisten Muskeln scheinen die feinsten, durchs Vergrößerungsglas erkennbaren Fäden, neben-

5) Neurologia. Francofuiti 1798. Nervenlehre deutsch in der 2ten umgearbeiteten Ausgabe. Frankfurt 1800.

6) Mit äußerster Genauigkeit bildet Queerdurchschnilte der Muskeln ab Muys Tab. 5-iig. 4. 5« aus einem Ochsen Prochaska Tab. I. aus einem Menschen,