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Wirbel so zusammen, daß die Wirbelsäule, die in der Knochenlehre §.384. 406. beschriebene Beweglichkeit erhält. Von dem bald Statt findenden, bald nicht Statt findenden Drucke auf sie hängt die Erscheinung ab, daß der Mensch nach langem Aufseyn kleiner, nach dem Liegen auf dem Rücken wieder hoher wird. (Kno­chenlehre §. 404.)

Gelbliche Bänder zwischen den Bogen der Wirbel.

Ligamenta crurum Vertebrarum subflava. Weitbrecht Tab. ir. Fig. 4 Z' 44 «

§. 24.

Die am Halse, vorzüglich aber an den Lenden, zwischen den Bogen der Wirbel, deren jeder aus einem rechten und linken Schenkel besteht, befindlichen Lücken (Knochenlehre §. 386.) mti>m durch ganz eigene starke und feste, sehr elastische, gelbliche Bänder aus­gefüllt. Sie bestehen aus senkrechten Fasern, sind zu oberst am Halse sehr dünne und schmal, drauf dicker und breiter, zwischen den Lendenwirbeln am aller- dicksten und breitesten, übrigens ziemlich glatt, und nur durch ein leichtes Zellgewebe bedeckt.

Ein jedes von ihnen fängt auf seiner Seite, so«, wohl oben als unten, von den Wurzeln der schrägen Fortsätze eines Wirbels an, und geht bis zu der Zu- fammenstoßung der Schenkel des Bogens in den Dorn-