henden entgegengesetzt; doch so , daß ihre Richtung weit schräger, ja fast horizontal wird. Auf diese Art ist der größte Theil des Umfanges dieses Knorpelban­des beschaffen, der daher, queer durchschnitten, aus concentrischen ringförmigen Fasern zu bestehen scheint. Die äußern Fasern liegen, vorzüglich hinten, dichter an einander, und sind fester miteinander verwebt, als die innern oder vordem. Zwischen ihnen befindet sich eine eigene, weiche, gallertartige Masse, welche sowohl bey dem queeren, als senkrechten Durchschnitt stark hervorquillt, oder durch die Schnellkraft der Sehnenfasern hervorgetrieben wird. Je mehr jene Sehnenstreifen gegen die Mitte zu abnehmen, und lockerer liegen, desto häufiger und härter wird diese Masse, bis sie endlich einen Kern bildet, der das übrige ausfüllt.

Die dünnsten dieser Knorpelscheiben, die sich übri­gens nach dem Umfang derKörper der Wirbel richten, liegen zwischen den oberen Ribbenwirbeln; etwas dickere zwischen den Halswirbeln, die dicksten zwischen den Lendenwirbeln; so daß die Körper der Wirbel mit gradweise zunehmender Stärke auch zugleich immer weiter von einander entfernt werden. S. Knochen­lehre. §. Z8o.

Diese schleimigen oder knorpelartigen, sehr elasti­schen Bänder halten aufs allerfesteste die Körper der