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tm findet, und welches sich in Ansehung seiner Menge nach der Größe oder dem Umfange der Gelenkkapsel zu verhalten pflegt. In dem ansehnlichsten alttr Gelenke, nämlich dem Kniegelenke, ist daher auch dessen am meisten vorhanden. Man wollte in selbi­gem eigene Drüschen (Olanäulas articulares) zur Ab­sonderung des Gelenksafts bemerkt haben. *

Dieses Gelenkfett liegt meistens in eigenen Grüb­chen des Knochens, so daß es zwar sanft gepreßt, aber nicht zerstört werden kann; und endigt sich in eigene

r) Am ausführlichsten beschreibt diese sogenannten Gelenk­drüsen Clopton Havers. Siehe seine Observationes de ossibus. Die beste lateinische Uebersetzung von Schreiber. Amsterdam 1721 . Das Original erschien .---v englisch 1691. Ihm folgten bis auf^Monro (De- scription of the Bursae Mucosae Edinb. 1788. fol) fast

alle Zergliederen z. B- Pitschel, welcher die Beschaf­fenheit in Ansehung der Größe dieser Fettklümpchen in den meisten Gelenken schildert, in seiner Dissertatio de Axungia articulorum. Lips. 1740. wieder abgedruckt in Haller's Selectus Dissertationum anatomicarum Vol. VI. pag. 407. Desgleichen H a a se de unguine articu­lari eiusque vitiis. Lips. 1774. Uttd selbst Hallet iN seinen Elementis Physiologiae.

Sonderbar ist's, daß , da Havers vollkommen gleiche Drüschen in den Gelenken, und zwischen der Sehnenscheide und dem Fleische des Muskels annahm, seine sogenannten Gelenkdrüsen allgemeinen, seine Mus­keldrüschen gar keinen Beyfall fanden.

Eben so sonderbar, daß man diese Drüschen nach ihm Glandulas Haversii nennt, da er doch S- rro. selbst an­führt, daß sie Lowper kannte.