Ohren, die Lippen, die Zunge, der Kehlkopf, die Leber, die Milz, die Därme, die Geschlechtstheile u. s.f. an ihre Stellen befestiget sind, und welche ihres Orts beschrieben werden.
Die Sehnenscheiden oder sehnigen Binden, wel« che die Gliedmaßen, als meist zarte dünne Bänder, umkleiden, sind bey den Muskeln beschrieben.
Befestigung der Bänder.
§. 4 -
Bey Erwachsenen hangen sie, wenigstens die stärksten und gröbsten unter ihnen, so fest am Kno» chen, daß sie nur durch die äußerste Fäulniß sich rein von ihm trennen lassen. Bey Kindern hängen sie sehr fest mit der Knochenhaut oder Knorpelhaut zusammen, so daß sie gemeiniglich sich gleich mit selbiger bey einer mäßigen Fäulniß vom Knorpel oder Knochen ablösen lassen.
Bestandtheile der Bänder.
Uebrigens bestehen sie aus einem sehr dichten festen Zellstoff, in welchen sie durch die Einwässerung aufgelöst werden. Sie haben, wie die Sehnen, nur sehr feine und wenige Blutgefäße, Saugadern und gar keine Nerven. Doch liegen an einigen Stellen ihre Fasern für den Durchgang der Blutgefäße auseinander. Inwendig sind sie meist mit der dichten,
A 2