7) Hierauf sollte einen leiten die Analogie der Blutgefäße und Pflanzen, wo auch Unterbindungen-' den Lauf des Safts hemmen — die Betrachtung, daß die schnellsten Bewegungen in der Welt durch Flüssigkeiten geschehen, z. B. das Licht, die Luft,, die elektrische Materie. Allein Analogien sind keine Beweise.
Keine Einwendungen dagegen seyen: a) die nicht beobachtete Hohligkeit der Nerven, die doch sogar verschiedene 9 gesehen haben wollten — b) die nie beobachtete Flüssigkeit, welche so, wie ihre Kanale, unsichtbar wäre. Nur grobe gefärbte Flüssigkeiten ließen sich erkennen. Nicht einmal die ungezweifelt vorhandenen Blutgefäße nehme man in kleinen Thierchen oder Embryonen von wenig Wochen wahr. — c) Die Nichtanschwellung eines unterbundenen Nervens; denn durchs Band würden die feinen Nervenfadchen zerrüttet, und ergössen ihren Saft ins Zellgewebe, oder, sie schickten vielleicht, wie eine unterbundene Arterie, die auch nicht immer anschwillt, ihren Saft in Nebenäste d) Die nicht vergrößerte Masse des Muskels bey seiner Wirkung; — e) oder die Fortwirkung des herausgerissenen Herzens. — k)Da§ keberss hirnloser Kinder und Thiere. — g) Die Un-
9) L eeuwenkoeclt , Kill» Ledermüller, Fontana.
i) Bib^oaFwoLte Anschwell^beod-ochret haben.
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