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deuten Halsnerven. Ist er sehr klein, so erhält er keinen dieser Fäden.

Aus diesem Halsknoten entspringen nach vorne zu ein, zwey bis sechs Fäden, die mit dem klachen Aortanerven, dem mittleren Halöknoten und ersten Brustknoten, dem zurücklaufenden Nerven und mit einigen weichen Nerven sich vereinigen, und ein Ge­stechte bilden, aus welchem Fäden unter der Lungen- arterie und zwischen den Herzohren, zu den Herzar­terien und zur Lunge kommen. Entspringen nur einige Fäden aus selbigem, so gehen sie meistens zum zurücklaufenden Nerven, zum Aortagestechte, oder auch zum flachen Aortanerven, auch wohl zu einem Vereinigungsfaden des mittlern Halsknotens, oder des ersten Brustknotens, oder zum absteigenden Aste des Zungenfleischnervens, und verbreiten sich außer­dem Aortageflechte bisweilen in die ungenannte Arte­rie, in die Aorte, in den Herzbeutel und in die Luft­röhre. Bisweilen gehen Fädchen aus dem unteren Halsknoten aufwärts an die Arterien, die in den Kör­per des dritten, vierten oder fünften Halswirbels dringen. Sehr beständig ist der Ast, der sich um die Schüsselarterie schlägt, an den ersten Brustknoten geht, und gewöhnlich mit einem anderen Aste aus dem unteren Halsknoten und einem Theile des ersten Brustknotens um die Schlüsselbeinarterie eine Schlinge