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ven gleich, — der zweyte ist sehr viel kleiner, — der dritte noch kleiner, — der vierte wieder noch kleiner, — der fünfte der allerkleinste, so daß er oft nur ein sehr dünnes Fadchen vorstellt, und kleiner, als der erste Halsnerve ist.
Ihre hinteren Aeste (lab. H. etlll. fig. 2. n. 506. bis 536. 5 ) verbreiten sich theils in das unterste Ende des vieltheiligen Rückgrathsmuskels, und Rück- grathstreckers, und in ein Stück des großen Gesäßmuskels; theils in den äußern Schließer des Afters; theils in die Haut der Kreuzbeingegend.
Ihre vorderen Aeste aber sind kaum auf der inwendigen Seite des Kreuzbeins erschienen, so erzeugen sie
an Zahl und Dicke abwechselnde Fäden, welche zu gleicher Zeit sowohl den sympathischen Nerven bilden, als die Kreuzbeinnerven selbst in Zusammenhang bringen.
§. 254.
Aus Bündeln des zweyten und dritten Kreuzbein- nervens pflegt vorzüglich der Schaamnerve des männlichen Körpers zu bestehen, welcher über dem kleineren unteren Beckenbande mit der gleichahmigen Arterie aus dem Becken tritt, bisweilen einenZuwachs
vom
5) Bey Fischer.