Einer von diesen Aesten des rechten Zwerchmus- kelnervens, der vorher Fäden an die gewölbte Flache des Zwerchmuskels'abgiebt l , dringt Durch ein Loch nahe an derOeffnung für dieHohlvene; erzeugt Zweige für den Lendenzipfel des Zwerchmuskels und für die Hohl- vene, die sich mit Faden aus den cöliacischen Knoten des sympathischen Nervens, die zum kleinen Leberlap­pen gehen, vereinigen; andre seiner Zweige machen auf der unteren Flache des Zwerchmuskels zur Seite seiner Arterie ein, zewey, drey bis vier unbeständige Knötchen 2 , deren Fäden theils in die Nebenniere, theils in die Leber 3 gehen, theils sich mit Fäden von den cöliacischen Knoten des sympathischen Nervens vereinigen, theils sich im Lendenzipfel verbreiten.

Auch ists nicht selten, daß er sich im Unterleibe mit Faden des Stimmenervens vereinigt.

§. 228.

Derlinke Zwerchmuskelnerve geht nach Abgabe von Zweigen an die gewölbte Fläche des Zwerch- muskels; iheils mitten durchs Fleisch des Zwerchmus­kels, um sich auf der unteren Fläche zu verbreiten, theils durch den Schlitz, in dem der Schlund liegt;

1) Ebend. N. abd. et tlior. Tab. 2 . Nr. $o.

2) Ebend. Tab. II. 19. 23. 47. drey Ganglia phrenica und ein Gauglion plirenico-hepaticum. 37.

3) Ebend. Tab. 4. 26r. 26z. 2L4.