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Indem er nun am Rande des großen geraden Halsmuskels absteigt, an den er ein Paar Fädchen ab- giebt 3 , ersjdst er seine beständigste und stärkste, dicke, aber kurze, bisweilen doppelte Wurzel vom vierten Halsnerven; geht darauf vor dem vorderen Ribben- Halter, giebt viele kleine Faden an den Ribbenhalter und an die Thymus 4 vor der Schlüsselbeinarterie, hinter der Schlüsselbeinvene bisweilen zwischen den Hauten derSchlüsselbemvene 5 und innern Milchdrü- senvene an der oberen Hohlvene vor den Brustfellen an den Herzbeutel ab; erhält bisweilen unterwegs ein und andern Faden sowohl vom fünften, als sechsten Halsnerven, seltener auch vom siebenten Halsnerven, oder vom ersten Rückennerven, oder vom Stimme­nerven.

Bisweilen entfernt sich am Halse ein Faden vom Stamme, der in der Brust wieder an den Stamm zu­rückkehrt.

Von seinen Wurzeln wird die Milchdrüsenarte- rie wie von einer Schlinge umgeben.

Meist erhält eine seiner Wurzeln einen oder meh­rere Fäden vom sympathischen Nerven entweder aus dessen obern Halsknoten, oder Stamme, oder un-

3) Krüger in der Erklärung feiner Tafel Nro. 14. 15.

4) Martin pag. 2OZ.

5) Camper Dem. anat. pack. Lib. I. @. io.

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