gelangt, durch zwey Faden mit dem kleineren m den Aufwärtszieher des Augapfels gehenden Aste des drit­ten Paares vereinigt, als der tiefste unter allen Zweigen des ersten Hauptastes, sich in das zur äusse­ren Seite des Sehnervens liegende, fast viereckige, gegen den Nerven flache, nach aussen convexe Knöt- chen mit dem Aste vom dritten Paare zur gemein­schaftlichen Erzeugung der Nerven der Blendung (ci­liares) vereinigt. — Die Wurzel dieses Knötchens vom dritten Nerven ist kürzer, aber dicker; die vom fünften Nerven länger, aber dünner, und schon ge­trennt, bevor dieser Nerve in die Augenhöhle tritt; auch wohl doppelt. — Selten gehören beide Wurzeln, die längere und die kürzere, dem dritten Paare. i §. 169.

Aus diesem Knötchen kommen gewöhnlich zwey Bündel von Ciliar- oder Blendungsnervchen, die im Vorwärtsgehen sich voneinander entfernen. — Das obere kleinere Bündel theilt sich in drey Aeste, die dicht am Sehnerven laufen, und sich bald in ohn- gefähr sechs Fäden von ungleicher Dicke spalten. — Bisweilen sind diese Faden gleich vom Knötchen an getrennt. — Das untere größere Bündel besteht anfangs aus sechs Nervchen, die nicht alle gleich fest am Sehnerven liegen, aber ebenfalls aus mehrern Faden bestehen, und sich von aussen nach unten und