oben nach unten zusammengedruckter, oder plattrund­licher, sehr zart saftiger Nerve fort, übertrifft alle Nerven in der Schedelhöhle, außer dem fünften Paare, an Dicke, drinat durch die ihn umziehende Schleim­haut, hängt locker mit dem Riechnerven, unter wel­chem er schräg fortschreitet, zusammen,

und tritt nun in eine ihm eigene ansehnlich dicke Scheide der festen Hirnhaut die ihn bis an den Augapfel begleitet; tritt mit ihr sehr locker zusammen­geheftet, etwas von oben plattgedrückt, durch einen ku-rzen Canal im kleinen Flügel des Grundbeins in die Augenhöhle; und nachdem er völlig cylindrisch, etwas länger, als einen Zoll, mäßig nach außen ge­bogen, und absteigend vorwärts gegangen ist, und unterweges eine Arterie mitten in sich aufgenommen hat, setzt er sich in die innere Seite, (in Ansehung derA^e) des Augapfels und in die Mitte (in Anse­hung der Höhe) des Augapfels.

§. 157 -

Hier verlaßt die Scheide, die theils nur an die derbe Haut des Augapfels festgeheftet ist, theils sich in selbige einmischt, den Nerven der nun schnell

Röhrchen zu bilden scheint, aus denen man das Mark aus­drücken, und dann die hohlen Röhrchen mit Luft oder Quecksilber füllen kann. Im Kinde ist sein Mark weicher als in Erwachsenen. S. Reils Extern, anat.