Ohnfern seines Ursprungs ist der Riechnervs durchZcllstoff locker an den queer unter ihm liegenden Sehnerven geheftet.

§. 147 -

Wie der Riechnerve attmählig vorwärts über die locker auf ihn geheftete Schleimhaut, zuweilen ge- schlängelt, mehrentheiis gerade lauft, nähert er sich immer mehr dem Riechnerven der andern Seite, von dem ihn zuletzt blos die Sichel der festen Hirnhaut, die am Riechbeine haftet, trennt; auch liegt er weniger tief in der Furche, und wird breiter, aber dünner; hat ein streifiges Ansehen, als wenn drey Markfasern mit zwey grauen Fasern abwechselten 9 , ändert auf dem Siebbeine seine dreyeckige Form in eine sehr weiche g r a u e K o l b e um, in welcher 'seine Mark-

tertii ventriculi latera lanugine cinerea obtectu». Mi­nus filamentum persaepe a fine eius tractus medullaris, qui commissurae cerebri anteriori continuus est, pro­ducitur, ubi nempe is tractus gibbam et inferiorem corporis striati faciem perfodit. Tertium denique fila­mentum a medullari cerebri corpori striato circumpo­sita proficiscitur ad imun sulcum qui cerebri lobos dirimit, ubique prioribus sociatur. Alsi) ctUCf) dieser

subtile Jergliederer, leitet nicht nur wie Bicq d'Azpr drey Jahre nach ihm, das Riechnervenpaar aus den grauen Hügeln, sondern fast bis von den Wänden der Hirnhöhlen.

9 ) Sehr gut Vicq dAzyr Tab. 19.