geordnet gesehen haben wollte, behauptete man noch, die Nerven seyen homogene, von einer feinen Haut gebildete, und mir einer gallertartigen, im Wasser unauflößlichen Feuchtigkeit angefüllte Cylinder 6 .

Man ist folglich bis jetzt durchs Vergrößerungs­glas in Entdeckung allgemeiner Eigenschaften der Nerven, nicht viel weiter, als mit bloßen Augen gekommen.

Indessen bedient man sich des Vergrößerungs­glases zur näheren Betrachtung einzelner Nerven mit größtem Nutzen. So entdeckt man durch selbiges höchst deutlich und scharf, das zusammengefaltene Wesen der Sehnerven aus Hayfischen und Rochen — so das feine Gestechte oder zarte Gewebe der Nervenfadcn in der Markhaut rosenaugigerMenschen, — so das schöne Geflechte in dem Sprralblatte der Schnecke im Laby- !

rrnthe des Ohres 7 ). _ _

Chemische Zerlegung der Nerven.

§- 144 .

Durch Einwässerung läßt sich ein Nerve in gewöhn­lichen Zellstoff nicht auflößen- Legt man die Mark-

l/entn

6) Diese Behauptung von Föntana sur le Esass» de la

1,111 ' Vipere^Tome 2. pag v 2ö7- hat niemand bestattigt, im ßi/'Y““*

Gegentheil? a rza ri ^stritten. ^ ^

7) Alle diese Geflechte habe ich vielfältig durchs Vergröße-

rungsglas untersucht, und einige derselben auch in mei- ^ 'Las

nen Abbildungen der Sinnvrgane bildlich dargestellt. ** ^ //5K