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dadurch den Hirnknoten bilden, dann in die Pyrami- dalkörper offenbar übergehen ", und dadurch zur Bil­dung des Rückenmarkes beytragen. Aus diesen Mark­bündeln, dem Hirnknoten und Rückenmarke, entste­hen, alle Nerven des ganzen menschlichen Körpers sammt und sonders der Reihe nach, oder weniger figürlich sich auszudrucken: in diesen Markbündeln, dem Hirnknoten und dem Rückenmarke, haften die Cen­tralenden aller Nerven.

Inwendig zeigen die Markbündel einen halb­mondförmigen Kern von schwarzer Sub« stanz §. 36.

§. 46.

Auf der Oberfläche dieser Markbündel zeigen sich nach bloßem Oeffnen der Hirnhöhlen, ohne weiteres Zerlegen, verschiedene Theile, deren Figur, Lage, Größe und wechselseitige Verbindung sehr beständig ist, und die daher vermuthen lassen, daß sie ganz unentbehr­lich seyn müssen, obgleich über ihre Bestimmung oder ihren Nutzen bis jezt kaum etwas zuverläßiges heraus­gebracht worden ist, §. 315.

8) Diesen Uebergang sieht man in Thierhirnen noch de«t- licher als in Menschen.