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Halle, 1791.

Zeitschrift für Gattinnen, Mütter und Töchter. Her­ausgegeben von D. Carl Friedrich Bahrdt. iten Bandes rtes St. Iun. 94 S.

Das Schicksal, welches seit 14 Jahren alle Bahrdtischen Schriften baden, nehmlich von einem großen Theil Leier, we­gen der leichten, unterhaltenden Schreibart, und der hin und wieder eingestreueten sehr gesunden Gedanken mit Begierde ver­schlungen, und bald recht, bald unrecht angewandt zu werden; dagegen auch manchem ernsten Manne zu begegnen, der ihre Erscheinung mit Bangigkeit ansieht, weil die flüchtigen, unrei­fen und doch blendenden Gedanken schlechterdings schaden müs­sen, da sie größtentbeils an ungeübte leichtgläubige Seelen ge­langen: Dreß Schicksal wird auch diese neue, wer weiß wie weit hinausgehende Zeitschrift treffen. Desto befugter halten wir uns, sie gleich bey ihrem Eintritr mit ein Paar Anmerkungen zu em­pfangen. Dem Vers. scheint das weibliche Geschlecht (l. nach der Einleitung) bey seiner gegenwärtigen Erziehungs- undBe- schäfrigungart ganz von Gemeingeist, Patriotismus und Hel­denmuth abgeführt zu werden; diesem Fehler abzuhelfen, schildert er II. die Achtung in welcher die Weiber vormahls bei­den alten Deutschen gestanden haben; liefert III. eine kurze Ka- rakteristik, IV. das Leben der Maria von Schurmann, und schließt V. und VI. mit Anekdoten und Denksprüchcn. Un- ' serm Urtheil nach wird das ate Stück am meisten beytragen die scheinbare Behauptung des Verfassers von vorsetzlicher Unter­drückung des weiblichen Geistes bey schwachen Leserinnen zu be­festigen, ihre Unzufriedenheit zu reizen, und-sie aus ihrem stil­len Wirkungskreise aufzutreiben. Aber ist,es wohl weise, die

Tugenden der alten Germaninnen so himmelhoch zu preisen,

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