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td$ f des Bauches, der Gelenkkapseln etwas dem Blutwasser ähnelndes zurück.

Essen oder trinken wir aber, so fangen neue Säfte an durch die Saugadern des Darmcanals in§ Blut zu rinnen. In dieser Periode ist folglich der Saft, der durch den linken Hauptstamm aufsteigt, ganz von dem vorherigen Safte, als der Darmcanal noch meist leer war, verschieden. Von diesem Nah­rungssafte wird in der Eingeweidlehre gehandelt.

§. 52.

Fängt man also den Saugadersaft aus anderen Stellen, oder die Lymphe, die z. B. aus einer Saug­ader der Gliedmaße rinnt, von gesunden lebendigen Menschen vorsichtig auf, so hat sie folgende Eigen­schaften 3 .

3 ) Ich habe alle die Versuche, die ich in diesem Paragra­phen schildere, mit solchem frischen Saug adersafte selbst angestellt, den ich bey Der im§. 35- erwähnten Gelegen­heit aus einer gesunden lebenden Frau erhielt.

Andere Physiologen haben meist aus Thieren diesen -Saft genommen.

Nach Cruikshank S. 9Z. soll die Lymphe von Thieren nicht unter 162 Grad Fahrenheit gerinnen, und saultauch nicht, zwey Tage lang in derSonnenhitze er­halten.

Der Saft auS dem Hauptstamme der Saugadern ei­ner Kuh faulte nicht bis am vierzehnten Tage, und roch vom neunten Tage an säuerlich weinhaft, nicht effighaft. Wilson on tlie Influence of Climate, S» ICO.