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des Theiles an. Liegt der Theil nämlich abhängig, so wird die Einsaugung erleichtert.

5) Verhält es sich hiermit, wie mit der Reitz- barkeit anderer Theile: je jünger der Mensch, desto länger hält diese Reitzbarkeit nach dem Tode an. Mit Wasser verdünnte Dinte in die Brusthöhle oder Bauch­höhle gebracht, ward selbst noch nach zweyen Tagen von den Saugadern in jüngern Personen eingesogen, in alten Personen kaum noch nach der sechsten Stunde *.

§. 44 -

Da die einzusaugende Flüssigkeit die Mündungen der Gefäße reitzt, so fließen häufiger Feuchtigkeiten zu den Enden der Saugadern, wodurch eine Art von Aufrichtung (Erection) entsteht, welche das Einsau­gen erleichtert, indem sie die Mündungen erweitert.

Nach einigen Physiologen erlöscht die Saugfä­higkeit im thierischen Körper zuletzt 9 .

§. 45 .

', Auch scheinen Hirn und Nerven in Bezug mit dieser Lebenskraft der Saugadern zu stehen; denn das Einsaugungsvermögen ist verschieden:

nach dem Alter; wie gesagt, schnell und anhal-

8) Mascagni Hebers. S. 29.

y) IJesgenettes lM Journal de Medicine. aP^ris 1790.

Septbr.