Einige Physiologen finden sogar Saugadern, wenigstens auf den Hauptstämmen der Saugadern, (so wie Arterien der Arterien, und Venen der Venen) nicht unwahrscheinlich 4 .

An dem Hauptstamme der Saugadern des Men­schen und noch deutlicher einiger großen Thiere, z. B. eines Pferdes, bemerkt man selbst etwas Muskelfasern­artiges, doch auch an andern großen Saugaderstäm­men, z. B. in den Lenden bemerkt man bisweilen etwas ähnliches von Muskelfasern.

§. i6.

J.; f* DieKlappen der Saugadern sind mondförmig,

parabolisch, meist doppelt, so daß jede gewöhn- mehr, als die Hälfte der Mündung schließt. An -^^-^^klnigen Saugadern, z. B. des Hodens, liegen sie fast 'i%c4-i n gleichen Entfernungen von einander, an andern -i aber nicht, sondern bald näher, bald weiter von einander.

Der Hauptstamm der Saugadern hat nach Ver- hältniß seiner Länge und Dicke die wenigsten Klappen ;

behaupten, daß ihre innerste Haut zuverlaßig Nerven hätte. Cruikshank nimmt in der zwepten Ausgabe gegen Haller und Walter ebenfalls Nerven in den Saugaderdrüsen an.

4) Cruikshank in der derideutschen UebersetzungS. 57. Assalini Essai medical sur les Vaisseaux lympha- tiqnes. Turin 1787. abgebildet lN Schreger Fragm, anat. Tab. 2. et 6.