der linken (Seite, hat man die Hauptstämme der Saugadern mit Zuverläßigkeit sich endigen gesehen. Die Abweichungen, die an diese Stellen Vorkommen, daß sich nämlich der Hauptstamm bisweilen mit einem doppelten Gefäße auf einer oder der andern Seite, oder bald etwas höher, bald tiefer endiget 1 , machen dagegen keinen Einwurf.
Indem sich die Saugadern auf diese Art mit Vorbeygehung der aufsteigenden Hohlvene endigen, wird die ohnehin ansehnliche Menge der in der Hohlvene gegen ihre eigene Schwere sich bewegenden oder aufsteigenden Säfte nicht vergrößert.
Da es Venen sind, in die sich die Saugadern
i) Die Schriftsteller, welche behaupten, daß Saugadern sich auch in andere Venen endigten, hat Ludwig am a. O. S-85- u. 88- im rn Band S. »65. angeführt. Noch hat aber niemand eine sich in eine Vene endigende Saugader, rein praparirt, dargestellt. Das Aufblasen einer Vene, oder selbst das Anfüllen mit Quecksilber oder Wachsmasse derselben durch eine entfernt liegende Saugader ist kein Beweis. Man muß die Saugader rein darlegen, und den Ucbergang, oder die Einfügung in die Vene scharf zeigen, wo sie sich hineinbegiebt, damit aller Verdacht, daß sich diese Masse durch ein offenes zerschnittenes Venenästchen hineingeschlichen habe, .wegfalle.
Ich wage es nunmehr, ganz zuverläßig zu behaupten, daß, da dieses noch nie geschehen ist, und nach meiner Ueberzeugung nie geschehen kann, es ein Irrthum war, wenn man einen solchen Uebergang aus Sauzadern m Venen behauptete.
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