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der oberen; die Saugadern des Kopfes am fein- sien.

Die Saugadern sind in großen Leuten oder Rie­sen, in Verhältniß der Größe größer, als in Zwer­gen 8 .

In jungen Leuten sind die Saugadern voller, als in alten.

In Phlegmatischen am engsten, in Melancholi­schen am weitesten 9 .

Die Verkettungen und Zusammenmündungen der Saugaderstämmchen bilden an verschiedenen Stellen >

ganz eigene Formen, so daß man an diesen Formen V

schon erkennen kann, welchem Theile sie angehören.

Z. B. die Saugadern der Oberfläche der Leber sind netzförmig, die Saugadern der Hoden bündelför- f u** il)e*

mig, die Saugadern der Lungen rautenförmig, die^^ ^

Saugader des Herzens baumformrg &V

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Nirgends außer in dem Winkel zwischen der Hals- ^ ~

mm] und Schlusselbeinvene, sowohl auf der rechten als

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8) Fand ich durch eigene Untersuchungen. Doch sind die Saugadern darum nicht auch in größern Thieren größer, als in kleinern; z. B. der Elephant hat sehr feine Saugadern.

9) Oe natura cholericorum. Viennae 1776.

j) 2 tujier Mascagni in einigen Abbildungen, hat noch Niemand diese Beschaffenheit gehörig beachtet.