ZO2

Membranen, dem Gekröse, Netze, so auch von dem Theile des Mutterkuchens, der der Mutter gehört 6 .

Der Verlauf, die Verbindung und Endigung der ^

Saugadern dieser einzelnen Theile wird unten aus- m

führlich beschrieben. Nur muß bemerkt werden, daß m

As

sie so, wie dle Venen, ungemein varuren. Mehren- theils verhalten sie sich selbst mit ihren Hauptstäm­men auf der rechten Seite anders, als auf der lin- ^

ken. Ja die Saugadern der rechten Gliedmaße zei- gen sich vom Anfang bis zum Ende im Verlaufe m

merklich von denen der linken Gliedmaße verschieden.

§. io.

Wo sich Saugadern an Membranen zeigen, lau- üdn

fen sie unter selbigen, oder zwischen dem Theil und P 1

der ihn bedeckenden Membran, so zwischen den ^

Brustfellen und dem Zwerchmuskel, so zwischen den lhen

Blättern des Gekröses, so auch bey Eingeweiden, z. B. auf der Lunge, dem Herzen, der Leber, Milz übet

und den Därmen laufen die Stämme wenigstens un- mn

ter der Bekleidung von den Brustfellen, von dem Herz- Mj

beutel, oder Bauchfell, das sich daher von ihnen ohne M

Verletzung derStämme ablösen läßt,falls auch ein gros- über

ser Theil dieser Häute selbst aus Saugadern besteht 7 . noch

6) Wenigstens in allen diesen genannten Theilen habe ich ^rr

sie selbst nicht nur gefunden, sondern auch mit Quecksil- j

der gefüllt. * ^

7 ) Mascagni geht wohl zu weit, wenn er behauptet,