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siern aufgelegten oder in Tinkturen aufgestrichenen spanischen Fliegen, welche eine Geschwulst in den Drüsen dieser Saugadern hervorzubringen pflegen. 2) Die Einsaugung der Milch aus dem Darmcanale, die man in lebendigen Thieren unter seinen Augen geschehen sieht. 3) Die Einsaugung und VerschwinH düng der in die Brusthöhle oder Bauchhöhle gesprütz- ten wäßrigen Feuchtigkeiten, die man in diesen Saugadern wieder antrifft. 4) Die Betrachtung, daß die Feuchtigkeiten, die beständig in den geschlossenen Höhlen der Brust, des Herzbeutels, des Unterleibes und der Hodenhaut ausdünsten, sich zu einer Wassersucht vermehren müßten, wenn sie nicht beständig wieder ausgenommen würden. Daß dieses Wiederaufnehmen aber die Saugadern verrichten, beweisen die Falle, wo man sogarBlut oder Eiter, welches in diese Höhlen geräth, in den Saugadern antrifft. 5) Selbst noch nach dem Tode lassen sich bisweilen diese Saugadern leicht füllen, z. B. wenn man fixe Lust in den Darmcanal treibt, oder tpenn man Quecksilber oder andere Flüssigkeiten in die Harnleiter oder in den Gallengang der Leber, oder in die Milchgänge der Milchdrüsen, oder in die Luftröhre bringt. Z. B. Luft in den Saamenleiter (vucrus äekerens) selbst eines Kindes geblasen, füllt nicht nur die Saamen- blaschen und die Saugadern des Beckens, sondern