U» /W-

i.

Ci r'~' '"

' l/'la-c/ f?t l,

/

/'d'

,ÄL «

/? J- A'st

I

4§r

§. 2. A

Ihre Durchsichtigkeit und der klare Saft, den sie ivasser

führen, macht, daß ihre ersten Anfänge dem Auge LasA

entgehen, und man durchs Messer nur ihre grobem trenn!

Stämme darzulegen vermag. durchs

Man hat daher, um sie sichtbar zu machen, und SO.

leichter verfolgen zu können, verschiedener Handgriffe oder Benutzung guter Gelegenheiten nöthig, z. B. des Sn

Aufblasens, der Anfüllung mit Quecksilber * oder mit Mdic

einer andern gefärbten Masse, oder der Fütterung durch di

eines Thiers mit Milch, oder des mit Indigo gefärb- glW

ten und mit Wasser verdünnten Stärkemehls. durch di

Doch zeigen sie sich auch wohl ohne alle Kunst. Mm

Bisweilen nämlich strotzen sie von einem klaren Blut- M ih

wasser, oder gar von einer dicken undurchsichtigen ^sehr'

Feuchtigkeit, oder von Luft, wenn der Theil, z. B. Muft

die Leber, zu faulen 3 anfängt. . ^scheid

2) Zu diesen AnfülluHgen haben Monro, Walter, Klappen

Sheldon, Blizar/, Mascagni eigene Instrumente beschrieben. Der von mir erfundene Apparat scheint mir der bequemste. Wenigstens haben nicht nur ich Ihr

selbst, sondern auch meine Schüler damit von der Zehe an bis ins Herz die Saugadern dadurch angefüllt.

)) S- Lsrtin in den Memoires de lAcad. des Scienc. Mailich d

1744. pag. 114. doch hat man dies an den Gliedmaßen noch M jfoj

nicht bemerkt, rheils weil man hier beym Einschneiden die Gefäße leicht verletzt, theils weil sie zu fein sind.

Den 8 Map 1779- sah ich die Saugadern der Lunge in 4) ScJl1

einem Kinde von z Jahren mit Lust gefüllt.

Mrt,