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net* al§ die Hohlvene ist, und sich gewöhnlich bald' wieder arterienartig in zwey, seltener in drey oder fünf Aeste, unter einem Winkel, welcher größer als ein rechter ist, theilt.
Der rechte etwas stärkere, aber kürzere Ast verbreitet sich, nachdem er gewöhnlich noch die Gallenblasenvene ausgenommen hat, in den rechten Leberlappen.
Der linke Ast ist schwacher aber länger, lauft in die Queerfurche der Leber, die er ausfüllt, beugt sich um, und tritt in die Nabelvenengrube, und verbreitet sich in den linken Leberlappen. — Bis.' weilen nimmt er vorher die kleine Kranzvene des Magens auf. Im ungebohrnen Kinde ergießt sich in ihn die Nabelvene; hinten der venöse Gang zur Hohlvene.
Diese beiden Aeste der Pfortader zertheilen sich alsdann ferner arterienartig in feinere Aeste, Zweige und Reiser überall durch die ganze Substanz der Leber, erscheinen auch wohl auf ihrer Oberfläche, um mit den Venen des Bauchfells und den Venen der in der Nachbarschaft der Leber liegenden Theile zusammen zu münden. Die hartliche Substanz der Leber macht, daß die durchschnittenen Aeste der Pforte ader, die ringsum an die Substanz der Leber geheftet sind, osten stehen bleiben.
Die ganz eigene arteriöse Beschaffenheit der