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als Schlüsselbeinvene fortgeht, um sich als obere Hohlvene zu endigen.
§. 251.
Die cephalische Armvene (V. Cephalica Humeraria interna) 7 zieht ihre Wurzeln von der rnnern und äussern Seite des Daumens als cephalische Daumenvene (V. cephalica pollicis) und des Vorderarms; steigt als kleinere cephalische Vene oder äussere cephalische Speichenvene (V. cephalica minor oder Radialis externa) unter häufigen netzförmigen Verbindungen ihrer eigenen Aeste und der Aeste der basilischen Armvene 7 8 9 , bisweilen fast einen halben Zoll im Durchmesser zwischen der Haut und der Vorderarmbinde haltend, ebenfalls gegen den Bug des Ellenbogengelenks hinauf, spaltet sich gewöhnlich gabelförmig, und geht mit einem Aste als Medianvene des Arms in die basilische Armvene über, mit dem andern Aste steigt sie als grössere cephalische Armvene ferner am Oberarm längs dem äussern Rande des zweybäuchigen Armmuskels in die Höhe, zwischen den dreyeckigen Armmuskel und Brustmuß- kel, von denen sie Zweige empfängt; senkt sich drauf
7) Haller. Icones lad. ^rteriarum Brachii — Fig. I.
G. F. D. — Camper. Tab. II. «. ß. — Mayer.
Tab. I. Fig. L. — Klint. Tab. h
9 ) Dieses Netz ist schr- schön abgebildet bey K l i n t.