erhebt; deren Grundfläche oder Mündung aber allemal gegen das Herz zu schaut.
Der freye Rand einer solchen Klappe pflegt etwas stärker, als der übrige Theil zu seyn.
Hin und wieder zeigt die doppelte Membran, woraus dieses Seegel besteht, etwas faseriges, oder glanzende, gleichsam sehnige, Streifchen.
Auch findet man sie wohl löcherig; ob aber diese Beschaffenheit natürlich ist, oder erst durch Kränk« l'chkeit entsteht, ist nicht leicht zu entscheiden.
In Zweigen von einer halben Linie im Durchmesser und drunter sind die Klappen einfach, un- spitziger parabolisch oder lang gezogen; in starkem Zweigen doppelt, dreyfach, vierfach; sehr selten, wo jemals, fünffach, aber dafür kürzer und rundlicher.
Gemeiniglich finden sich zwep Klappen an Stellen, wo kein Ast in die Vene tritt; auch haben nicht alle in die Venenstämme sich begebende Aeste eins vorliegende Klappe.
An einigen Stellen liegen sie wegen der verschieb denen Einfügung der Aeste schräge, oder mit einem Horne höher.
Am besten kann man sie nach geöffneter Vene unter dem Wasser untersuchen.
Der Nutzen dieser Venenklappen ist sehr deutlich, nämlich, um das Zurückströmen des BlutS