sirangs', deS Kitzlers in den Hüftvenen, am Ende der Kranzvene des Herzens, bisweilen auch in den Nierenvenen, und der ungepaarten Vene; aber nicht in den Venen der Eingeweide, z. B. des Hirnes, der Wirbelvene, dem Blutleiter des Rückenmuskels, den Zwischenribbenvenen des Herzens, außer am Ende, der Leber, der Niere, desUterus's, der Pfortader, der Nabelvene, in der Hohlvene von den Hüften bis nach dem Durchgang durch den Zwerchmuskel, in der Medianvcne des Arms finden sich Klappen.

Diese Klappen bestehen aus einer Verdoppe­lung der jnnern Haut der Venen, welche sich als eine Falte, von der an dieser Stelle ein härtliches Wülstchen, oder Leistchen, oder Damm (Agger) bildenden Vene, in der Form eines halbmondförmi­gen oder elliptischen oder parabolischen Seegels, erhebt, und deren beyde spitze Zipfel oder Hörn­chen an der Wand der Vene weiter, als der übrige Rand des Seegels, hinauflaufen.

Dieses S e e g e l macht mit dem Rande der Vene gewöhnlich einen parabolischen Raum oder Tasche, deren Wölbung sich gegen die Mitte des Canals zu

8) Monro de Semine ex Testibus. pag. 14. fand alle­mal in der Saamenvene des Mannes, aber nicht in der Saamenvene des Weibes, selbst während der Schwan» gerschast, Klappen.