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anhaltendes Wachen, Saamenverlust, geistige Ge­tränke, hitzige Arzneyen, Quecksilber, u. d. m. ver­mehren den Puls; weil hier die Arterien vom Hirne mittelst der Nerven gereizt werden.

Schneller Puls.

Der schnelle Puls (Pulfus celer), oder ein solcher, in welchem die Zusammenziehung des Her­zens an Kürze der Zeit, das ist, Schnelligkeit>die Er­schlaffung übertrifft, verräth ein sehr reizbares Herz, oder eine Schärfe im Blute, oder eine Hinderniß in den Arterien, z. B. ein angelegtes Band: Daher ist gemeiniglich ein häufiger und ein schneller Puls miteinander verbunden, indem sich nämlich das Herz bey einem ungewöhnlichen Reiz, oder bey einer Hin- derniß, welche die Stelle eines Reizes vertritt, so­wohl häufiger, als heftiger und schneller zusammen­zieht Daher der schnelle und häufige Puls bey Kindern, bey zart gebauten Frauenzimmern, und Entzündungsfiebern, weil das Blut wegen seiner Dicke sich nicht leicht bewegen läßt. Daher der kleine Puls bey Sterbenden schnell und heftig ist, weil nämlich wegen fehlender Kräfte im übrigen Körper sich das Herz mehrere Male und stärker bemühen muß, das Blut fortzuschaffen Daher Vermehrung deS Pulses nach schwächenden Arzneyen.