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apftls, ferner m allen geschlossenen Höhlen des Kör. pecs, z, B. in der Mundhöhle, im ganzen Darrnca- nale, in der Hirnschaalenhöhle, in den Hirnhöhlcn, in den Brusthöhlen, in der Herzbeutelhöhle, in der Bauchhöhle, in der Hodenhöhle, in der Urrnblaft, im Uterus, in der Gallenblase, und in den Saamenbläs- chen, u. s. f.
Diese vierte Endigungsart ist eigentlich nur eine wahre Endigung der Arterien im strengsten Verstände, da die übrigen drey Endigungsarten füglicher Ueber- gänge genennt werden können 7 .
Doch finden Einige wahrscheinlicher, daß die Ausdünstung durch die Poren der Arterien erfolge.
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7) Hieher rechnen auch einige die Canalchen, die das Blut in die Ruthe, in den Kitzler, uud in die Blutwarzen führen, und sie dadurch steif machen; ferner die Poren oder die Canalchen, welche das Fett in die Zellchen des Zellstoffs absetzen, z. B. Haller, welcher daher fünf Klassen von Exhalation annimmt, die er i) cellulosa, 2) pulmonalis, Z) in caveas maiores, 4) cutanea; und 5) glanduJosa nennt; de Corporis Humani Fabrica Tom. I. pag. 195. Dies scheint cheilv Überflüssig, tbeils auch wohl nicht ganz richtig, indem z. B. seine Exhalatio glandulosa offenbar zur dritten Klaffe gefc>6rt. Auch seine ebend- als gewiß angenommene Endigung der Arterien in Saugadern findet wohl nicht Statt.