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unter dem Vergrößerungsglase, welches kein Knöll- chen am Anfänge dieser Canatchen zeigt, trauen, « theils nach den Erscheinungen in Krankheiten, wo man ohne alle Zerreißung und Nachtheil rothes Blut durch diese Canälchen treten sah, urtheilen darf, die wahrscheinlichste.
Diese Canälchen unterscheiden sich von den vorigen dadurch: i) daß sie kein rothes Blut, sondern eine verschiedene Flüssigkeit führen; 2) daß sie diese Flüssigkeit nicht ins Blut zurückführen.
Endigung in ausdünstende Gefasse.
§. 74 -
Eine vierte Art der Endigung der Arterien ist in ausdünstende Gefäße *, welche im gewöhnlichen Falle wohl nichts als eine dünne, dem Blutwasser ähnelnde, doch vielleicht nach den Stellen etwas verschiedene Feuchtigkeit durchlassen. Diese Gefäße scheinen eine ganz einfache, nur verfeinerte Fortsetzung der Arterien. Solche Gefäße finden sich sehr häufig in den Lungen, in der ganzen Haut, in der Nasenhöhle, in der Bindhaut des Aug-
5) W. Hunter Medical Observations and Inquiries Vol.H. bildet, nach seiner Meynung, diese Gefäße ab.— Schlecht nachgestochen in der deutschen Uebersetzung seiner Bemerkungen. — besser in der deutschen Uebersetzung der Medical Observation» and Inquiries. Altenburg 1764*
S. Gefäßlehre. G