verbreitet sich in dem Lendenzipfel des Zwerchmuskels und in der Nebenniere, wo er sich mit den cöliacischcn Knoten des sympathischen Nervens vereinigt, auch wohl ein ähnliches Knötchen, wie der rechte Zwerch­muskelnervebildet; und mit dem Faden des sympathi­schen Nervens, der zum vorderen Schlundgeflechte des Stimmenervens geht, sich vereinigt. Gewöhnlich fehlen auf der linken Seite die Vereinigungsfäden mit dem sympathischen Nerven und Stimmenerven; sel­ten hingegen auf der rechten.

§. 229.

Das dieser Nerve zur Bewegung desZwerchmus- kels diene, haben unzählige Erfahrungen an lebendigen Thieren bewiesen : denn wird auch nur einer gereitzt, so zieht sich doch der ganze Zwerchmuskel krampfhaft heftig zusammen;wird er zusammengedrückt, un­terbunden, oder gar zerschnitten, so ruht der Zwerch­muskel, und das Athmen leidet; und beym Einath- men wird der Unterleib dünner, beym Ausathmen schwillt er an.

Wird das Rückenmark unter dem sechsten Halswir­bel durchschnitten, so wirckt der Zwerchmuskel noch fort, welches zeigt, daß er hauptsächlich durch diesen Nerven wirkt, und daß die übrigen zum Zwerchmus­kel vom Rückenmark kommenden Nerven nicht zur Be­wegung desselben hinreichen.