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kranz kommen, sieht man sie sich zertheilen, und schlängelnd mit ihren Aesten, Zweigen und Reisern zwischen den Blutgefäßen in die Blendung, als weiße Strahlen, verbreiten 3 ,

In dem Eiliarkranze findet man bey der Einwäs­serung , selbst nach der glücklichsten Einsprützung, einen Ring von weißen, fast regelmäßig von einarr- der abstehenden Punkten, in die sich deutlich die Nerv- chen fortsetzen, und aus denen andere sich in die Blendung verbreiten, und die folglich Nervenknöt- chen vorzustellen scheinen 4 .

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und 2 ) den Nasenhöhlzwelg (n 3 8 31 i 3 oder narinus); dieser läuft gueer über die Scheide des Sehnervens geheftet, unter dem Auswärtszieher des Augapfels und dem oberen schiefen Augenmuskel; giebt ein oder zwey Blendungsnerven ab, die fest auf die Sehnervenscheide geheftet geradeaus gehen, und nach­dem sich einer von ihnen mit dem Blendungsnerven aus dem Knötchen vereinigt hat, durch die derbe Augapfelhaut dringen, um sich, wie die übrigen in der Blendung zu verbreiten -- theilt sich in zwey-

3) Zinn Tab. 4. sehr schön.

4) S. Meckel in der Note zu meiner Uebersetzung von Haller- Physiologie, §. 522, dem diese Entdeckung gehört.