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gefäße ein röthliches Ansehen hat. -- In diesem Wulst, geflechtartigem Nervenknoten, oder knoten­artigem Geflechte scheint der Nerve mehr als sechsmal an Dicke zu gewinnen.

§. 166.

Der Wulst selbst aber ist lockerer und weicher, als ein Knoten irgend eines Rückenmarksnerven; doch viel härter, als der Knoten des Riechnervens, und halt also gleichsam das Mittel zwischen beiden. Von der festen Hirnhaut läßt er sich nicht rein absondern, weil er innigst mit ihr verwebt ist. Auch sieht man Nervenfasern mit der festen Hirnhaut so verflochten, daß sie über ein Blättchen derselben zu steigen, und wieder an den Nerven zurück zu kehren scheinen; doch entdeckt man kein Fädcherr,, das in die feste Hirnhaut selbst gienge 8 . Während daß er sich wieder zu­sammenzieht , und seine Fasern auch wieder das ge­wöhnliche Nervenansehen bekommen, ist er auch schon in d rey Aeste getheilt, die noch mit der festen Hirn­haut umgeben sind, und mit ihr dicht am Schedel so fortlaufen, daß man gewöhnlich die zwey unteren Aeste durchschimmern sieht.

Die kleinere oder vordere Portion behält meist dieselbe Breite, und lauft, außer einer oder andern

8) Meckel und Wrisberg, an den angef. Orten.

L ob s tein de Nervis Durae Matrjs Arg. 1772,