auch weißer 5 ; letzteres wohl nur deßwegen, weil ihre Faden dicker sind, und am rothen Wulste unein­gemischt Vorbeigehen. Beide Portionen hangen durch schlaffes und weniges Zellgewebe leicht zusammen; ohngeachtet sie bisweilen durch Blutgefäße geschieden werden; und tretten als ein einziges, rm Queer- durchschnitt ovales, Paar durch die fest um sie kle«s bende Schleimhaut, unter dem Zelte des kleinen Hirnes, überden Rand des vordersten Stückes der Pyramide des Schlafebeins, in die ovale Oeffnung einer kurzen, nach unten zu breiter werdenden, eige­nen Scheide der festen Hirnhaut herunter. In dieser sehr geräumigen Scheide sieht man lhn locker, und die Fasern der größern Portion deutsch, nicht nur aus­einander liegen, sondern auch in kleine Aestchen getheilt, ein wahres Geflechte 6 unter sich bilden, und den Nerven kegelförmig werden. Indem die grös­sere Portion durch die feste Hirnhaut dringen will, wird sie in noch feinere Faden getrennt, und mit ihr aufs dichteste zu einem mondförmigen, mit der Wöl­bung nach unten zu gekehrten Wulst oder Knoten verflochten 7 , der wegen vieler hinzutrettenden Blut-

5) Palettap. XXI.

6) Prochasca Tab. 2 . fig. 4. zwischen a. und b.

7) S. HirschDiss. in S and iforti Thesaurus Disser- tationum Tom. 3. pag. 500. eine rohe Abbildung. ~ Wrisberg in den Göttingschen Commentarien hat die­sen Wulst 1778. vortreflich beschrieben und abzebiidet.