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abgehenden, bald ebenfals markig weiß werdenden Hügelchcn. Diese Stelle kann man für die Granze seines Centralendes halten.

Dieser so gebildete, nunmehr vom Hirne abge­sonderte Nervenstamm, istdreyeckig, mit Gefäßhaut überzogen, sehr weich, hat ohngefähr die Größe des Antlitznervens, und liegt in einer eigenen Furche des vordern Hirnlappens.

Seine k ü rzeren inneren, siächeren Markfasern vereinigen sich bisweilen so mit den längeren äuße­ren, daß sie eine Insel von grauer Substanz § ein­schließen bisweilen ist die kürzere in der Mitte mit einer Marklamelle bedeckt, und scheint daher von aussen unterbrochen 7 ; bisweilen sieht man nur eine flächere Markwurzcl deutlich.

Diejenige tiefe Wurzel, die, wie gesagt, tiefaus dem Hirne, ohnfern des grauen Hügels kommt, stammt bisweilen sehr deutlich, fast bis von der Fläche des grauen Hügels, welche zur Wand der Hirnhöhlen gehört. Daher wird diese Wurzel wenigstens, von dem Dunste oder der Flüssigkeit der Hirnhöhlen berührt 8 .

6) Proclxaska de structura Nervorum Tab. I. fig. r.

7) Vicq d'Azyr Tab. 27. ßg. I.

8) Malacarne fand ihn nach Paletta's Nachricht (de

Nervo cvotaphitico et buccinatorio, Mediolan. 1784. p. VII.) folgendermaßen : Longius ßlamentum a 11er- voso fuuiculo promanat, qui sursum proveliitur per