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Riechnervs oder Geruchnerve.

N. Olfactorius.

Das Centralende, nebst dem Stamm findet sich bey Vioq dAzyr Tab. 16. 17. l8 ly. 20. 27. und in meiner Ta- bulaEnceplialipueritriennis vvrgestellt; dieVertheil'INg in der Nasenhöhle hat Sc arp a Aimotationes anatomicae. Lib. 2. Tab. 1 . 2. vvktresiich abgebildet.

§. 146.

Das Central- oder Hirnende des R i e ch n e r v e n s besteht theils aus flacheren, theils aus tieferen Wur­zeln. Von den flacheren Wurzeln zeigt er seine läng­ste und feinste, äussere, markige Wurzel am hintern Rande des vordern Hirnlappens, durch die Gefäßhaut des Hirnes durchschimmernd, gleichsam wie in die graue Substanz eingelegt. Diese Wurzel wird im Fortschreiten allgemach breiter, und indem sie sich, im Vorwärtsgehen, umbeugt, vereinigt sie sich 3 mit einer biszwey anderen, inneren, kürzeren, aber ohnze- fähr gleich breiten Markfasern, die tief aus dem Hirne, ohnfern des grauen Hügels, kommen und 4 mit einem aus der grauen Substanz des vordern Hirnlappens

3) Metzger Nervorum primi paris Historia, wieder abgedruckt in Sandiforts Tbes-Nir. Visa. Tom 3. und sehr vermehrt in seinen Arlversarils, enthalt die vollständigste Litteratur über dieses Paar. Siehe auch

Meine Diss. de Basi Encepbali Libr. 3. Sect. r, in L u d- wigs Selectus scriptorum neurologicorum.

4) Vicq dAzyr Tab. 27. fig. l. sehr gut.

5) Ebend. Fig. 2. nre. 13. 15.