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Ueberzng der Nerven von der festen Hirnhaut, tz. 112.
Indem die Nerven durch die feste Hirnhaut, und darauf durch die Löcher und Canäle des Schedels, oder durch die Oeffnungen des Rückgraths tretten, hängen sie mit der festen Hirnhaut so genau zusammen, daß man eben sowohl sagen kann, daß sie von silbi« ger einen feinen Ueberzug erhielten, und dadurch gleichsam fester würden, alv, welches doch richtiger scheint, daß der Zellstoff aller Theile dicht um die Nerven anlicgt, und an den Nerven bis zur Verbindung mit der Hirnhaut verfolgt werden kann.
Nur dem Sehnerven giebt die feste Hirnhaut eine förmliche Scheide bis zum Augapfel, und den Bey-- nerven läßt sie auf eine eigene Art durch *.
Scheide eines Nervenstammes.
§. HZ.
Die Nervenstämme, die sich durch die Theile verbreiten, bekleidet ein Zellstoff, der sich von den .eigentlichen Markfäden durch eine weißere Farbe, und membranartige Beschaffenheit unterscheidet, sie scheidenartig umgieöt, ringsum lockerer wird, und sie an die benachbarten Theile, z. B. an Beinhaut,
5) Zinn. De TEnveloppe des Nerfs, IN fctr Hist, de ^
l'Acad. des Sciences k Berlin 178z»
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