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Salzgeift und Harngeist lösen das Him in eine milchige Masse auf. Mit Alaun im Feuer behandelt giebt das menschliche Hirn Pprophorus 3 .

Ausser einem thierischen dem Eyweiß ähnlichen Stoffe, enthält die Hirnmcrsse Phosvhorsäure, Kalk­erde , flüchtiges und mineralisches Laugensalz 4 .

Giessae 1719, 4. Neumann's Werke, 3 Thcil, S.

656. Haller de Corporis Humani Fabrica Tom. 8 . pag. 50.

z) Heister Chirurgische Wahrnehmungen. Wahrneh­mung 6 c>i. desgleichen Crell Neues chemisches Archiv - 784 . Band 1 und Chemische Annalen 1793. Stück. 1.

4) Nach Thvuret' s Versuchen über die Eigenschaft des Hirnes, sich bey der Verwesung in der Erde länger als andere Theile zu erhalten in den Memoires de la Societe roy. de Medicine a Paris 1786. Tome Vif. auch in RoziersObs. sur la Physique Vol. 38. Verhielt sich das Hirn, als eine Seife, die theils aus einer Art Wall­rath, theils aus feuerfestem Laugensalz bestand. Nach meiner vielfältigen Erfahrung ist es völlig ungegründet,' daß sich das Hirn in der Erde länger als ein anderer Theil des Körpers erhalte.

Fourcxoy Annales de chimie TomeXVI. U.XVII. 1793. untersuchte das Hirn von Kälbern, Hammeln und Menschen, und fand (gegen Thouret), daß sich aus dem Hirne, kein in der Kälte wieder gerinnendes Fett, ohne seiner Grundmischung Gewalt anzurhun, pressen ließ. Sein thierischer Stoff, wenn er auch noch weit davon abweiche, komme doch dem Eyweiß näher, als der Seife- S. auch Pliilosopbieal Transactions for the Year 1792. London P. II. N. 9. Nordische Bepträge 1793 Band. 5. N. 7 -