74
3) Auch ist's nicht zuverläßig, daß sie bloß in den Nerven in geraden Linie» liegen, da es begreiflich ist, daß Nerven so aussehen müssen, weil die Nervenfä- den nicht wohl fürs Vergrößerungsglas reinpräparirt werden können.
4) Auch ist's nicht leicht, dieGröße dieserKlümp- chen anzugeben; daß sie aber kleiner als Blutkügelchen seyen 6 , ist wahrscheinlich.
Einige Physiologen 7 lassen das Mark des Hirnes und Rückenmarkes nicht aus Fasern, sondern aus einer schleimigen Substanz bestehen.
Faulung und Aufbewahrung der Hirnmasse 8 >
§. So,
Nimmt man den Dickdarm, wenn er Unrath' enthält, aus, so ist das Hirn derjenige Theil unse- <;) Nach P ro-chaska achtmal.
7) Moscati Atti di Siena Tomo 4. Kirkland, on tlie Bxain and Nerves. London 1774, und Vander Haar, Proeven over de Herzenen en Zenuwen. Amst. 1790 .
8) Ueber ein fünfzig Jahr lang erhaltenes Hirn, siehe,
Nova Acta^Naturae Cuxiosorum Tomo III. Obs. 5. Casim. Medicus, in dkti Novis actis Acad. Theo- doro - Palatinae Tom6 II. p. Z6j.. Und Z80. Car. Himly sah ein ausgegrabencs Hirn, in welchem er, so sehr es auch zusammengeschrumpft war, doch die Hirnhöhlen gut Unterscheiden konnte. Histoxia mortis Göt- tingae 1794 p. 21 .