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3) Auch ist's nicht zuverläßig, daß sie bloß in den Nerven in geraden Linie» liegen, da es begreiflich ist, daß Nerven so aussehen müssen, weil die Nervenfä- den nicht wohl fürs Vergrößerungsglas reinpräparirt werden können.

4) Auch ist's nicht leicht, dieGröße dieserKlümp- chen anzugeben; daß sie aber kleiner als Blutkügelchen seyen 6 , ist wahrscheinlich.

Einige Physiologen 7 lassen das Mark des Hir­nes und Rückenmarkes nicht aus Fasern, sondern aus einer schleimigen Substanz bestehen.

Faulung und Aufbewahrung der Hirnmasse 8 >

§. So,

Nimmt man den Dickdarm, wenn er Unrath' enthält, aus, so ist das Hirn derjenige Theil unse- <;) Nach P ro-chaska achtmal.

7) Moscati Atti di Siena Tomo 4. Kirkland, on tlie Bxain and Nerves. London 1774, und Vander Haar, Proeven over de Herzenen en Zenuwen. Amst. 1790 .

8) Ueber ein fünfzig Jahr lang erhaltenes Hirn, siehe,

Nova Acta^Naturae Cuxiosorum Tomo III. Obs. 5. Casim. Medicus, in dkti Novis actis Acad. Theo- doro - Palatinae Tom6 II. p. Z6j.. Und Z80. Car. Himly sah ein ausgegrabencs Hirn, in welchem er, so sehr es auch zusammengeschrumpft war, doch die Hirn­höhlen gut Unterscheiden konnte. Histoxia mortis Göt- tingae 1794 p. 21 .