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immer gleichen Ansehens offenbar 'zum natürlichen Baue des Hirnes ^, ob sie gleich an Größe, Menge, Gestalt, Farbe, und Lage abwechseln.

Diese Steinchen werden von der Faulniß des Hirnes nicht angegriffen, und enthalten Zuckersäurs und Brennbares 8 . Doch ist ihr Unterschied von Kno­chenmasse noch zu bestimmen übrig.

Gefallenes Aderneß in den Hirnhöhlen.

Plexus choroideus.

Vicq dAzyr PI. 5. vorzüglich PI. 7 zum Theile auch Pi. 8. ly. 22. Dnverney Oeuvres anatomiques, Tom. 1. Planche 3. nach einer ansehnlichen Vergröße­rung.

§. 53 - -

Einige Aesie der tiefen Arterie des großen Hirnes bilden auf jeder Seite, indem sie in da- untere Horn der dreyhömigen Hirnhöhle treten, nebst den Venen ein gefallenes oder gekräuseltes Netz mit sehr ge-

7 ) Siehe meine Dissertation 6s Acervulo cerebri, mit Vielen Vermehrungen wieder abgedruckt in Ludwig scriptoribus neurologicis minoribus, W 0 ich sehr umständ­lich alles dies zu beweisen gesucht habe; auch im Hirne von Negern findet man den Hirnsand.

8) Münch in Briefen an mich. Nirgends im Körper, als ein einziges»!«! auf der festen Hirnhaut, habe ich ähnliche Steinchen oder Sandkörnchen angerroffen. Nach Hermbstädts Versuchen, in seinem Briefe an mich, ist der Hirnsand keine Knochensubstanz sondern Blasensteinmaterie. Nach loh. Haslam onjnsanity. Ivond. 1798 p. 3 $. ist der Hirnsand Phosphate of lwae.

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