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Sehehügel. Colliculi Nervorum opticorum.

Hornstreifen. Striae corneae oder Taeniae semicirculares.

Vicq dAzyr Planche 8. 9- 10. xx. XL. xz. 14 - 20. 2X.

%%, 23. 25. 26.

§. 48.

Mehr nach innen zu, größtenteils von den grauen Hügeln umschlossen, liegen die Sehehügel. Sie sind weißer, als die grauen Hügel, aber doch nicht reines Mark, sondern graulich; der rechte und linke Sehehügel ist durch einen leicht erhabenen, von einer eigenen, fast Horn artig ausfthenden Substanz ge­bildeten Streifen merklich von dem gestreiften Kör­per seiner Seite abgegranzet. Diese Streifen sind von den Sehehügeln schärfer, als von den gestreiften Hügeln, abgesondert, mir welchen sie sich allmählig schmäler verlieren. Die Oberfläche der Sehehügel ist eyförmig, aber nicht eben; besonders zeichnet sich vor­ne und oben ein kleiner Höcker aus. Auch diese Hü­gel, der rechte und linke, sind sich vorne einander nahe, fließen sogar durch ein ansehnliches aus grauer Substanz bestehendes Queerftück, ohngefähr in der Mitte ihrer Länge, zusammen, doch so, daß ober- wärts zwischen ihnen eine Grube übrig bleibt, die nach unten zu in die tiefe, aber schmale dritte Hirn höhle übergeht. Um diese Grube herum liegt