Außer Saugadern ^at man in ihr keine Blutgefäße mit völliger Gewißheit darlegen können 7 . Nicht selten zeigen sich in ihr weißliche Verhärtungen, sehr selten aber wohl wahres Fett 8 .
Oefters findet man zwischen der Schleimhaut und der Gefäßhaut dünnes schleimiges Wasser angehäuft. Gewöhnlich zeigt man sie, indem man Luft zwischen sie und die Gefäßhaut bläßt, welches aber theils un- möthig, theils sie zu entstellen scheint 9 .
Die Schleimhaut dient sowohl zur Verbindung, als Absonderung einiger Theile des Hirnes, und zur Leitung der Gefäße und Nerven.
7) Mascagni füllte in der Substanz dieses Schleimhaut, chens liegende Saugadern mit Quecksilber. Ich habe schon im Jahr 1778. Saugadern mit Quecksilber auf einem Kalbshirne angefüttt (siehe mein Programm de cogni-
tionis subtiliovis systematis lymphatici in medicina
ufu. Cassel 1779. S. 4. und Wrisbergs 9 ;ste Note zu H a l le r s Grundriß der Physiologie). Auch £ ti d- wig sah auf beide» Seiten Saugadern den Furchen deS Hirnes folgen. S. seine Uebersetzung von Mascagni Seite 98.
R u y s c h Epist. anat. IX. p, 5 - bemerkte in ihr Blut- gefäßchen da, wo sie den obersten Theil des Rückenmarks umzieht.
8) Ruysch Thes. 5. nr. 13. War das wohl achtes Fett?
9) Auch die Schleimhaut im Ganzen ist bis jezr ohne eine brauchbare Abbildung geblieben; Vicq d'Azpr zweifelt sogar an der Möglichkeit einer guten Darstellung, welche doch zum Theil Bonn lieferte.
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