gende scharfe Ecke oder S'tachel (Spina ischiadica) von einander gesondert.

§. 428.

'i u ' Die Pfann e wird gemeinschaftlich von den drey

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Stücken gebildet; am meisten vom Sitzstückei Sie 441 schaut schräg nach außen und unten. Ihr Rand ist

^wellenförmig, fängt am Schaamstücke mir einer Er. 4- " f/

s Höhung an, ist drauf ausgeschnitten, dann langsam >01 wieder in der Gegend, wo das Darmstück am dicke- sten ist, höher, dann nach unten zu wieder aus­gehöhlt, bis er wieder am Sitzstücke fast am stärksten vorspringt, und endlich gegen das eyförmige Loch durch einen tiefen Ausschnitt zum Eintritte der Gefäße unterbrochen ist. Zu oberst und zu unterst ist der Rand am schärfsten, auch am meisten vorspringend.

Die Vertiefung der Pfanne ist halbkugelförmig, doch nicht überall mit Knorpel bedeckt, sondern fast zum Drittel davon entblößt, daher diese Knorpelfläche ein mondförmiges Ansehen hat; über der Mitte dieser Gegend ist eine rauhe Delle von der Anlage des run­den Bundes, das den Schenkelknopf befestigt. Das übrige des nicht überknorpelten Grundes der Pfanne ist mit Fett ausgefüllt, sehr dünn, auch etwas flacher.

Die Einrichtung des Schenketgelenres ist so, daß sich das Hüftbein auf dem Schenkel am meisten nach