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an den wahren Ribben gegen die Brustbeine hin größer, als in der Mitte oder hinterwärts. Der längste ist zwischen der. siebenten und achten Ribbe enthalten.

§. 396 .

Wegen der zunehmenden Länge der größern Ab* steigung des Knochens, und der Aufsteigung des Knorpels, verbunden mit einem ansehnlichen Zwi­schenräume und der Art der vorderen und Hinteren Einlenkung wird die zweyteRibbe beweglicher, als die erste, die dritte beweglicher, als die zweyte, die vierte noch beweglicher, als die dritte, und so nimmt die Beweglichkeit der Ribben, wie sie mehr nach unten liegen, allmahlig bis zur vorletzten oder letzten zu.

Die erste wahre Ribbe kann, so gelenkig sie auch hinten ist, ohne das obere Brustbein zugleich mit zu bewegen, sich nicht regen, wegen ihres mit diesem Brustbeine unbeweglich verbundenen Knorpels.

Die letzte Ribbe ist zuweilen sowohl im Zusam­menhänge, als für sich allein, unter allen am wenig­sten beweglich, und macht zu den unbeweglichen Queer- fortsatzen des obersten Lendenwirbels den Uebergang, und dies theils wegen des kurzen, straffen Queerban- des, theils wegen des größeren Winkels, den sie mit