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Hinten machen aber alle Ribben außer der letzte» mit der Wirbelsäule fast einerley Winkel.

§. 395 -

Die Ribben liegen nicht parallel, weil sich 3) nicht nur hinterwärts ihre Knöpfchen merklich näher aneinander, als ihre Brustenden, befinden; sondern b) auch vorwärts die Knorpel der fünf unteren ächten Ribben sich im Aufsteigen so sehr nähern, daß fünf oder sechs dicht an einander zu liegen kommen; c) weil sie nicht überall gleich breit sind: 6) weil ihre Beweglichkeit verschieden seyn sollte; e) weil ihre Seitenflächen die oben beschriebene Wendung nehmen; folglich lassen sie auch zwischen sich nicht mit Parallel­linien begränzte Zwischenräume übrig.

Denn gewöhnlich ist der Raum zwischen der ersten und zweyten Ribbe überall sehr an­sehnlich breit, der allerbreiteste aber der zwischen der zweyten und dritten Ribbe. Die folgenden Zwischen­räume nehmen im Ganzen an Breite ab, bis auf die zwey Räume zwischen den drey letzten Ribben, die verhältniß breiter, als die Zwischenräume von der dritten Ribbe an bis zur neunten scheinen s .

Ferner ist der Raum zwischen je zweyen Ribben

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5) Ueber diesen Umstand darf man nicht nach einem trock­nen Skelet, wo die Ribbenknorpel eingeschrumpft sind, urtheilen.

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