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b) Vorzüglich findet man die vier unteren Ribben an Lange und Größe auffallend abweichen, am meisten unter allen spielt die letzte, die man oft, ohngeachtet ihrer Kürze, doch bis um einen Zoll auf der einen Seite von der andern verschieden sieht.
c) Bisweilen ist eine Ribbe auf der einen Seite ohne alles Verhältnis breiter, als die ihr gegenüberliegende 7 8 .
cl) Dies geht so weit, daß sie zuweilen ein Loch in ihrer Mitte wegen der großem Breite nur auf einer
Seite zeigt.
e) Oder auch wohl gar gespalten wn d<lmd sich mit zwey Knorpeln ans mittlere Brustbein befestigt 8 .
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f) Oder umgekehrt, zwey Ribben setzen sich nur auf einer Seite durch einen gemeinschaftlichen Knorpel
ans mittlere Brustbein 9 .
g) Bisweilen ist ein unvollkommener Ribben- knorpel gleichsam als Supplement zur vorigen umgekehrt, und liegt mit dem stumpfen Ende am mittleren Brustbeine, mit der Spitze gegen den anderen Knorpel 1 .
7) Ich besitze eine Ribbe die einen und einen halben Zoll breit ist.
8) Hm. roy. de Med. a Paris 1779. Planche fig. 5.
9) Al bin. ann. acad. L» 2. T. 7. f. 8. Cheseldea Tab. 17. fig. 2.
l) Cbesolden Tab. 17 . fig. 2.